Anamnesegespräch: ein komplettes Beispiel

Dr. Yanis von FSP Trainer8 Min. LesezeitAktualisiert am
Arzt im Gespräch mit einer Patientin im Sprechzimmer, wie bei einem Anamnesegespräch
Foto: Vitaly Gariev / Pexels

Das Gespräch, das ich zu früh unterbrochen habe

In meinen ersten Wochen auf Station hatte ich eine Liste im Kopf, und die wollte ich abarbeiten. Eine Patientin sagte: „Seit gestern habe ich Kopfschmerzen, und das Komische ist ...“ Ich unterbrach sie: „Wo genau tut es weh?“ Zehn Minuten später wusste ich alles über die Lage ihrer Schmerzen. Was „das Komische“ war, erfuhr ich erst von der Oberärztin: Die Patientin hatte vorher eine Stunde lang doppelt gesehen.

Ich hatte nicht zu wenig gefragt. Ich hatte zu früh gefragt. Seitdem weiß ich: Ein gutes Anamnesegespräch beginnt mit Zuhören, und die Liste kommt danach. Wie das klingt, zeige ich Ihnen hier an einem kompletten Gespräch.

Der Fall: Frau L., 34, Kopfschmerzen

Die Patientin ist erfunden, das Muster ist typisch für die Prüfung:

  • Patientin: Frau L., 34 Jahre, Grundschullehrerin, kommt in die Notaufnahme.
  • Leitsymptom: seit gestern Abend starke Kopfschmerzen.
  • Ziel des Gesprächs: die Beschwerden genau erfassen, gefährliche Ursachen abfragen, die Vorgeschichte vollständig erheben und der Patientin erklären, wie es weitergeht.
Leitsymptom

Die Hauptbeschwerde, wegen der ein Patient kommt, zum Beispiel Kopfschmerzen oder Brustschmerz. Um das Leitsymptom herum bauen Sie die gezielten Fragen auf.

Den Ablauf in sieben Phasen kennen Sie vielleicht schon aus dem Leitfaden zur Anamnese mit ihren Bausteinen. Hier hören Sie, wie er im Gespräch klingt.

Das komplette Anamnesegespräch, Phase für Phase

Phase 1: Begrüßung und Einstieg

Ärztin: „Guten Tag, ich bin Dr. Amrani, die Ärztin in der Notaufnahme. Darf ich Sie kurz nach Ihrem vollständigen Namen und Ihrem Geburtsdatum fragen?“

Patientin: „Julia L., geboren am 14. März 1992.“

Ärztin: „Danke, Frau L. Ich möchte Ihnen jetzt einige Fragen stellen, damit wir verstehen, was Ihnen fehlt. Das dauert etwa eine Viertelstunde. Ist das in Ordnung?“

Patientin: „Ja, natürlich.“

Warum so: Name und Funktion schaffen Vertrauen, Name und Geburtsdatum sichern die Identität. Den Ablauf anzukündigen beruhigt. Achten Sie auf Zahlen: Ein Datum, das Sie falsch verstehen, taucht später falsch im Bericht auf. Fragen Sie im Zweifel nach.

Phase 2: Die offene Frage

Ärztin: „Was führt Sie heute zu uns? Erzählen Sie mir bitte in Ruhe, was passiert ist.“

Patientin: „Gestern Abend hat es angefangen. Erst habe ich so ein Flimmern vor den Augen gesehen, wie Zickzacklinien, vielleicht eine halbe Stunde. Dann kamen Kopfschmerzen, nur links, und die sind über Nacht immer schlimmer geworden. Mir ist übel, und das Licht stört mich total. Ibuprofen hat überhaupt nicht geholfen.“

Ärztin: „Das klingt sehr unangenehm. Danke, dass Sie das so genau beschreiben.“

Warum so: Die Ärztin unterbricht nicht. In einer Studie aus Basel sprachen Patienten, die man nicht unterbrach, im Schnitt nur 92 Sekunden, und 78 Prozent waren nach zwei Minuten fertig (BMJ 2002). Zwei Minuten Zuhören liefern hier schon Beginn, Seite, Verlauf, Begleitsymptome und eine erste Therapie. Jede gezielte Frage danach ergänzt nur noch, was fehlt.

Offene Frage

Eine Frage, auf die der Patient nicht mit Ja oder Nein antworten kann, zum Beispiel „Erzählen Sie mir bitte, wie es angefangen hat.“ Sie lässt den Patienten frei berichten.

Phase 3: Das Leitsymptom genau klären

Ärztin: „Sie haben gesagt, die Schmerzen sind links. Können Sie mir zeigen, wo genau?“

Patientin: „Hier, an der Schläfe und hinter dem Auge.“

Ärztin: „Wie fühlen sich die Schmerzen an: eher drückend, stechend oder pochend?“

Patientin: „Pochend, wie ein Herzschlag im Kopf.“

Ärztin: „Wie stark sind sie auf einer Skala von 0 bis 10, wenn 10 der stärkste vorstellbare Schmerz ist?“

Patientin: „Jetzt eine 8.“

Ärztin: „Wird es schlimmer, wenn Sie sich bewegen, zum Beispiel beim Treppensteigen?“

Patientin: „Ja, dann hämmert es noch mehr.“

Ärztin: „Kennen Sie solche Kopfschmerzen von früher?“

Patientin: „Ja, seit dem Studium, zwei- oder dreimal im Jahr. Aber nie so stark und nie mit diesem Flimmern.“

Warum so: Jetzt kommen die gezielten Fragen, eine nach der anderen: Ort, Charakter, Stärke, Auslöser, Verlauf. Die Ärztin knüpft an die Worte der Patientin an („Sie haben gesagt ...“). Das zeigt der Kommission, dass Sie zugehört haben. Die letzte Frage ist die wichtigste: Neu oder anders als sonst ist bei Kopfschmerzen immer ein Grund, genauer hinzusehen.

Phase 4: Nach Warnzeichen fragen

Ärztin: „Ich stelle Ihnen jetzt ein paar Fragen, die ich bei Kopfschmerzen immer stelle. Haben die Schmerzen ganz plötzlich angefangen, wie ein Schlag, innerhalb von Sekunden?“

Patientin: „Nein, sie sind langsam stärker geworden.“

Ärztin: „Haben Sie Fieber? Tut es weh, wenn Sie das Kinn auf die Brust legen?“

Patientin: „Kein Fieber. Und der Nacken ist normal.“

Ärztin: „Hatten Sie Lähmungen, ein taubes Gefühl, Probleme beim Sprechen, oder haben Sie doppelt gesehen?“

Patientin: „Nein. Nur das Flimmern, und das war nach einer halben Stunde weg.“

Ärztin: „Sind Sie in den letzten Tagen gestürzt oder haben sich den Kopf gestoßen?“

Patientin: „Nein.“

Warnzeichen (Red Flags)

Hinweise auf eine gefährliche Ursache einer Beschwerde, die Sie gezielt abfragen. Bei Kopfschmerzen zum Beispiel ein plötzlicher, extrem starker Beginn, Fieber mit Nackensteifigkeit oder Lähmungen.

Warum so: Hier sind geschlossene Fragen richtig, denn Sie wollen klare Antworten. Der einleitende Satz („Fragen, die ich bei Kopfschmerzen immer stelle“) verhindert, dass die Patientin erschrickt. Und jedes Warnzeichen steht in Alltagssprache: „wie ein Schlag“ statt „perakut“, „Kinn auf die Brust“ statt „Meningismus“.

Phase 5: Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien

Ärztin: „Haben Sie Vorerkrankungen, zum Beispiel Bluthochdruck, oder wurden Sie schon einmal operiert?“

Patientin: „Nein, ich bin eigentlich gesund. Als Kind wurden mir die Mandeln entfernt.“

Ärztin: „Welche Medikamente nehmen Sie regelmäßig? Auch die Pille zählt dazu.“

Patientin: „Die Pille, ja. Und gestern zweimal Ibuprofen 400.“

Ärztin: „Haben Sie Allergien oder vertragen Sie bestimmte Medikamente nicht?“

Patientin: „Nicht, dass ich wüsste.“

Warum so: Die Pille wird oft vergessen, weil viele Patientinnen sie nicht als Medikament sehen. Bei Kopfschmerzen mit Flimmern vor den Augen ist sie aber eine wichtige Information für die weitere Behandlung. Fragen Sie deshalb ausdrücklich danach. Und notieren Sie die Dosis des Schmerzmittels, Sie brauchen sie später im Bericht.

Phase 6: Vegetative, Familien- und Sozialanamnese

Ärztin: „Jetzt noch ein paar allgemeine Fragen. Wie schlafen Sie? Wie sind Appetit, Stuhlgang und Wasserlassen?“

Patientin: „Ich schlafe schlecht, wir haben gerade Zeugniszeit. Sonst alles normal.“

Ärztin: „Gibt es Krankheiten in Ihrer Familie, auch Kopfschmerzen oder Migräne?“

Patientin: „Meine Mutter hat Migräne.“

Ärztin: „Rauchen Sie oder trinken Sie Alkohol? Und wie ist Ihre Situation zu Hause und bei der Arbeit?“

Patientin: „Ich rauche nicht, Alkohol selten. Ich bin Lehrerin, lebe mit meinem Partner, und im Moment ist sehr viel Stress.“

Warum so: Diese Blöcke wirken wie Routine, liefern aber oft den Schlüssel. Schlafmangel und Stress sind typische Auslöser, die Migräne der Mutter passt ins Bild. Fassen Sie die Fragen zu kurzen Paketen zusammen, so sparen Sie Zeit, ohne einen Block zu vergessen.

Phase 7: Zusammenfassung und Abschluss

Ärztin: „Ich fasse kurz zusammen, ob ich alles richtig verstanden habe: Seit gestern Abend haben Sie pochende Kopfschmerzen links an der Schläfe, stärker bei Bewegung. Davor hatten Sie etwa eine halbe Stunde lang ein Flimmern vor den Augen. Ihnen ist übel, Licht stört Sie, und Ibuprofen hat nicht geholfen. Solche Kopfschmerzen kennen Sie seit Jahren, aber nicht so stark. Stimmt das so?“

Patientin: „Ja, genau. Frau Doktor, kann das ein Tumor sein?“

Ärztin: „Ich verstehe, dass Sie sich Sorgen machen. Ihre Beschwerden passen zu einer häufigen und gut behandelbaren Ursache. Um sicherzugehen, untersuche ich Sie jetzt gründlich, auch die Nerven, und dann besprechen wir gemeinsam die Behandlung. Möchten Sie noch etwas ergänzen, oder haben Sie noch Fragen?“

Patientin: „Nein, danke.“

Warum so: Die Zusammenfassung zeigt der Kommission, dass Sie den Fall geordnet haben, und die Rückfrage, dass Sie sich vergewissern. Auf die Angst antwortet die Ärztin, bevor sie weiterredet, ohne etwas zu versprechen, was sie noch nicht weiß. Das Gespräch endet mit dem nächsten Schritt und einer offenen Tür. Wie Sie auf solche Fragen sicher reagieren, zeigt der Artikel zum Arzt-Patienten-Gespräch in der FSP.

Gegenüber der Kommission klingt derselbe Fall später in Fachsprache: „Verdacht auf eine Migräne mit Aura.“ Wie Sie ihn so vorstellen, erklärt der Leitfaden zur Fallvorstellung in der FSP.

Ein zweites Gespräch, diesmal als Video: Herr Schwarz, 53 Jahre, seit zwei Tagen Kopfschmerzen links. Achten Sie darauf, was er erst auf Nachfrage erzählt.

Was die Kommission in diesem Gespräch hört

Im Beispiel oben hört die Kommission vier Dinge:

  • Eine klare Struktur. Jede Phase hat einen erkennbaren Anfang. Sätze wie „Jetzt noch ein paar allgemeine Fragen“ sind Wegweiser für die Patientin und für die Prüfer.
  • Alltagssprache. Kein einziger Fachbegriff im Gespräch mit der Patientin. Die Paare dazu finden Sie in Medizinische Fachbegriffe einfach erklärt.
  • Zuhören. Die Ärztin greift die Worte der Patientin auf und fasst am Ende zusammen.
  • Empathie im richtigen Moment. Ein Satz zur Sorge der Patientin, dann weiter.

Wie lange dieses Gespräch dauern darf, hängt von Ihrer Prüfung ab. In vielen Kammern sind es rund 20 Minuten, die Niedersachsen zum Beispiel im Informationsblatt zur Fachsprachprüfung beschreibt. Wie Sie diese 20 Minuten in Phasen mit Minutenmarken einteilen, zeigt der Leitfaden FSP mündlich simulieren. In der FaMed haben Sie nur 11 Minuten, dafür gibt es einen eigenen Zeitplan im Artikel zum Anamnesegespräch in der FaMed.

Die fünf häufigsten Fehler im Anamnesegespräch

  1. Zu früh unterbrechen. Wer nach zehn Sekunden die erste Ja-Nein-Frage stellt, verpasst das Wichtigste. Lassen Sie die erste Antwort zu Ende gehen.
  2. Fachbegriffe im Gespräch. „Haben Sie Photophobie?“ versteht keine Patientin. „Stört Sie das Licht?“ schon.
  3. Fragenketten. Drei Fragen in einem Satz beantworten Patienten nur zur Hälfte. Stellen Sie bei wichtigen Punkten eine Frage nach der anderen.
  4. Die Warnzeichen vergessen. Sie gehören zu jedem Leitsymptom. Lernen Sie sie pro Symptom als feste Gruppe.
  5. Ohne Zusammenfassung aufhören. Die Zusammenfassung ist Ihre Kontrolle und Ihr bester Moment vor der Kommission. Planen Sie dafür zwei Minuten ein.

Wenn Sie in der Prüfung mitschreiben, hilft ein festes Schema auf dem Notizblatt. Wie das aussieht, steht im Artikel zu Notizen in der FSP.

Das Gespräch selbst führen

Ein Beispiel zu lesen ist leicht. Es frei zu sprechen, während ein Schauspielpatient Ihnen etwas Unerwartetes erzählt, ist etwas anderes. Genau dieser Schritt fehlt den meisten, weil sie niemanden haben, der die Patientenrolle spielt.

In der FSP-Simulation führen Sie das Anamnesegespräch mit einem Patienten, der antwortet, nachfragt und sich Sorgen macht. Danach sehen Sie, welche Blöcke gefehlt haben und wo Sie Fachsprache statt Alltagssprache benutzt haben. Wenn Ihnen beim Zuhören die Details entgehen, trainieren Sie das gezielt:

Ihr eine Schritt für heute

Nehmen Sie dieses Beispiel und lesen Sie nur die Sätze der Ärztin laut vor, einmal mit dem Text vor Augen. Dann legen Sie den Text weg, stellen eine Stoppuhr und führen das Gespräch frei, mit einem anderen Leitsymptom: Bauchschmerzen oder Husten. Wenn Sie nach der offenen Frage wissen, wie es weitergeht, haben Sie die Struktur verinnerlicht.

Sprechen. Üben. Bestehen.

Häufige Fragen

Wie beginnt man ein Anamnesegespräch?+

Mit einer Begrüßung, Ihrem Namen und Ihrer Funktion, dann prüfen Sie Name und Geburtsdatum des Patienten. Danach stellen Sie eine offene Frage wie „Was führt Sie heute zu uns?“ und lassen den Patienten ausreden, ohne ihn zu unterbrechen.

Wie beendet man ein Anamnesegespräch?+

Mit einer kurzen Zusammenfassung in Alltagssprache und der Rückfrage, ob alles stimmt. Dann fragen Sie, ob der Patient noch etwas ergänzen möchte, und erklären die nächsten Schritte, zum Beispiel die Untersuchung oder eine Blutentnahme.

Wie lange dauert ein Anamnesegespräch in der Fachsprachprüfung?+

In vielen Kammern rund 20 Minuten. Bei der Ärztekammer Nordrhein ist das Arzt-Patienten-Gespräch eine von drei Stationen zu je 20 Minuten. In der FaMed haben Sie für das Anamnesegespräch höchstens 11 Minuten. Die genaue Dauer hängt von Ihrer Prüfungsstelle ab.

Wann stelle ich offene und wann geschlossene Fragen?+

Offene Fragen am Anfang, damit der Patient frei erzählt. Geschlossene Fragen danach, um gezielt zu klären, was noch fehlt, etwa die Schmerzstärke oder bestimmte Warnzeichen. Wer zu früh mit Ja-Nein-Fragen beginnt, verpasst oft die wichtigste Information.

In welcher Reihenfolge frage ich die Anamnese ab?+

Aktuelle Beschwerden mit dem Leitsymptom, dann Vorerkrankungen und Operationen, Medikamente, Allergien, vegetative Anamnese, Familienanamnese und Sozialanamnese. Am Ende stehen Zusammenfassung und Abschluss. Wichtiger als die exakte Reihenfolge ist, dass Sie keinen Block vergessen.

Darf ich mir im Anamnesegespräch Notizen machen?+

In der Regel ja. Bei der Ärztekammer Nordrhein sind ein Notizblock und ein Stift erlaubt, andere Hilfsmittel nicht. Schreiben Sie nur Stichworte und schauen Sie zwischendurch den Patienten an, nicht nur auf das Papier.

Was mache ich, wenn der Patient abschweift?+

Hören Sie kurz zu, zeigen Sie Verständnis und führen Sie das Gespräch freundlich zurück: „Das ist wichtig, darauf kommen wir gleich noch. Darf ich Sie vorher noch etwas zu Ihren Kopfschmerzen fragen?“ Genau diese Gesprächsführung bewertet die Kommission.

Muss die Anamnese in der FSP vollständig sein?+

Sie sollte alle wichtigen Blöcke enthalten, aber bewertet wird die Sprache, nicht das medizinische Wissen. Die Ärztekammer Nordrhein schreibt sogar, dass eine falsche Verdachtsdiagnose nicht in die Bewertung eingeht. Eine vergessene Frage kostet weniger als ein Gespräch ohne Struktur.

Glossar

Anamnesegespräch
Das Gespräch, in dem die Ärztin oder der Arzt die Krankengeschichte eines Patienten erhebt: aktuelle Beschwerden, Vorgeschichte, Medikamente, Allergien, Familie und Lebensumstände. In der Fachsprachprüfung ist es der erste Prüfungsteil.
Leitsymptom
Die Hauptbeschwerde, wegen der ein Patient kommt, zum Beispiel Kopfschmerzen oder Brustschmerz. Um das Leitsymptom herum bauen Sie die gezielten Fragen auf.
Offene Frage
Eine Frage, auf die der Patient nicht mit Ja oder Nein antworten kann, zum Beispiel „Erzählen Sie mir bitte, wie es angefangen hat.“ Sie lässt den Patienten frei berichten.
Warnzeichen (Red Flags)
Hinweise auf eine gefährliche Ursache einer Beschwerde, die Sie gezielt abfragen. Bei Kopfschmerzen zum Beispiel ein plötzlicher, extrem starker Beginn, Fieber mit Nackensteifigkeit oder Lähmungen.