FSP-Vorbereitung 2026: 3 Teile trainieren

Der Moment, in dem ich gemerkt habe, dass ich falsch geübt hatte
Ich hatte Listen. Wunderschöne Listen. 800 Fachbegriffe, nach Fachrichtung sortiert, dreimal durchgearbeitet. Ich konnte „Cholezystolithiasis“ fehlerfrei buchstabieren.
Dann saß mir in der ersten Übungssimulation eine „Patientin“ gegenüber und sagte: „Also, so ein Ziehen hab ich da rechts oben, immer nach dem Essen, und mir wird so komisch.“ Ich wusste sofort, was sie hatte. Ich wusste nur nicht, was ich jetzt sagen sollte.
Mein Wissen war da. Meine Wörter nicht.
Der eigentliche Fehler: alles auf einmal üben
Die meisten von uns bereiten sich auf „die FSP“ vor. Als wäre das eine Sache. Ist es aber nicht. Es sind drei sehr unterschiedliche Fähigkeiten, die zufällig an einem Vormittag hintereinander abgefragt werden.
- Fachsprachprüfung (FSP)
Prüfung der medizinischen Fachsprache auf C1-Niveau, die internationale Ärztinnen und Ärzte für die Approbation in Deutschland bei der zuständigen Landesärztekammer ablegen. Sie besteht aus drei Teilen von je rund 20 Minuten und prüft Kommunikation, nicht medizinisches Wissen.
In Teil 1 müssen Sie zuhören und einfach sprechen. In Teil 2 müssen Sie schreiben, formal und korrekt. In Teil 3 müssen Sie vortragen, in reiner Fachsprache. Wer das als einen Block übt, wird in allen drei Teilen mittelmäßig und in keinem sicher.
Sie sind mit dieser Hürde übrigens nicht allein. Ende 2025 waren laut der Ärztestatistik der Bundesärztekammer 71.480 Ärztinnen und Ärzte mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Deutschland tätig, rund 16 Prozent aller berufstätigen Ärzte. Fast alle von ihnen sind irgendwann durch dieselben drei Teile gegangen.
So ist dieser Leitfaden aufgebaut
- Das Fundament: Fachvokabular in zwei Registern
- Teil 1: Das Arzt-Patienten-Gespräch trainieren
- Teil 2: Den Arztbrief unter Zeitdruck schreiben
- Teil 3: Die Fallvorstellung im Arzt-Arzt-Gespräch
- Die Generalprobe: alle drei Teile am Stück
- Ein realistisches 8-Wochen-Raster
Das Fundament: Fachvokabular in zwei Registern
Bevor wir zu den drei Teilen kommen, eine Sache, die unter allen dreien liegt.
Der Fehler mit meinen 800 Begriffen war nicht die Menge. Es war, dass ich jeden Begriff nur einmal gelernt hatte. „Myokardinfarkt“. Punkt. Aber in Teil 1 sagen Sie „Herzinfarkt“, und in Teil 3 sagen Sie „Myokardinfarkt“, und in Teil 2 schreiben Sie beides, je nach Abschnitt.
- Register
Die Sprachebene, auf der Sie sprechen. In der FSP wechseln Sie dreimal: Umgangssprache mit der Patientin, Schriftsprache im Arztbrief, Fachsprache mit der Kollegin. Denselben Sachverhalt, dreimal anders formuliert.
Lernen Sie deshalb jeden Begriff als Paar: Fachbegriff und Laienausdruck zusammen, mit Artikel, in einem kurzen Beispielsatz. „Die Dyspnoe“ und „Luftnot“, nicht getrennt, sondern in einem Zug. Genau so ist unser Vokabeltrainer aufgebaut: Sie sehen den Fachbegriff mit Artikel und Fachrichtung, drehen die Karte um und prüfen die Umgangssprache, mit Aussprache und Selbsteinschätzung. Wie Sie diesen Wortschatz systematisch aufbauen, steht ausführlich im Beitrag zu den medizinischen Fachbegriffen.
Teil 1: Das Arzt-Patienten-Gespräch trainieren
Rund 20 Minuten. Eine Schauspielpatientin schildert ihre Beschwerden. Sie führen die Anamnese und machen Notizen, aus denen später Teil 2 und Teil 3 entstehen.
- Anamnese
Die strukturierte Erhebung der Krankengeschichte im Gespräch mit der Patientin oder dem Patienten: aktuelle Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien, Familien- und Sozialanamnese. In der FSP ist sie Teil 1.
Was hier wirklich geprüft wird
Nicht Ihre Diagnose. Sondern ob die Patientin Sie versteht und ob Sie die Patientin verstanden haben. Das sind zwei verschiedene Dinge, und die meisten trainieren nur das erste.
Der teuerste Fehler in Teil 1 ist deshalb nicht ein falsches Wort. Es ist eine fehlende Information. Wenn Sie die Medikation akustisch nicht mitbekommen haben, fehlt sie im Arztbrief, und in Teil 3 fragt die Prüferin genau danach. Ein Loch am Anfang zieht sich durch die ganze Prüfung.
Verstehen kommt vor Sprechen
Genau deshalb fange ich bei Teil 1 nie mit dem Sprechen an, sondern mit dem Hören. Echte Patienten sprechen nicht wie Lehrbücher. Sie sprechen schnell, mit Dialekt, mit Umgangssprache, sie unterbrechen sich, sie erzählen von hinten nach vorn.
Unser Hör-Trainer trainiert genau das: authentische Patientenschilderungen, danach Verständnisfragen zum Inhalt. Sie merken sofort, ob Sie wirklich alles mitbekommen haben oder nur geglaubt haben, es mitbekommen zu haben. Probieren Sie eine Hörübung direkt hier aus, am besten mit Kopfhörern:
Mehr zum systematischen Aufbau des Hörverstehens im medizinischen Alltag finden Sie auf der Modulseite.
Ihre Trainingsroutine für Teil 1
- Eine Hörübung täglich, 10 Minuten. Erst hören, dann die Fragen beantworten, dann noch einmal hören.
- Ein festes Anamneseraster, das Sie auswendig können: aktuelle Beschwerden, Schmerzcharakter, Vorerkrankungen, Operationen, Medikamente, Allergien, Noxen, Familien- und Sozialanamnese. Immer dieselbe Reihenfolge, damit Sie unter Stress nichts vergessen.
- Ein Vorrat an Rückversicherungssätzen. „Habe ich Sie richtig verstanden, dass …?“ oder „Darf ich das kurz zusammenfassen?“ Diese Sätze kaufen Ihnen Zeit und zeigen gute Gesprächsführung. Beides zählt.
- Fachbegriffe übersetzen üben. Sagen Sie laut: „Sie haben eine Gastritis, also eine Entzündung der Magenschleimhaut.“ Die Details zur Gesprächsführung stehen im Leitfaden zum Arzt-Patienten-Gespräch in der FSP.
Teil 2: Den Arztbrief unter Zeitdruck schreiben
Rund 20 Minuten, allein, mit Ihren Notizen. Kein Wörterbuch, keine Vorlage, keine Korrektur.
- Arztbrief
Die schriftliche ärztliche Dokumentation eines Falls: Anamnese, Befunde, Verdachtsdiagnose, Differenzialdiagnosen und weiteres Prozedere. In der FSP schreiben Sie ihn in Teil 2 aus Ihren eigenen Notizen, unter Zeitdruck.
Die Struktur, die immer trägt
Erfinden Sie in der Prüfung keine Gliederung. Nehmen Sie die, die in jedem deutschen Haus funktioniert: Anrede, aktuelle Anamnese, Vorerkrankungen und Medikation, körperlicher Befund, Verdachtsdiagnose, Differenzialdiagnosen, weiteres Prozedere, Grußformel.
Wenn diese Reihenfolge sitzt, müssen Sie unter Zeitdruck nur noch füllen, nicht mehr denken. Das ist der ganze Trick. Eine ausführliche Anleitung mit Formulierungen finden Sie im Beitrag Arztbrief schreiben in der FSP.
Welche Grammatik kostet im Arztbrief Punkte?
Hier trennt sich die Prüfung von allem, was Sie im Sprachkurs gelernt haben. Der Arztbrief lebt von drei Strukturen, die im Alltagsdeutsch fast nie vorkommen:
- Konjunktiv I für die indirekte Rede: „Die Patientin berichtet, sie habe seit drei Tagen Schmerzen.“ Nicht „hat“, nicht „hätte“.
- Passiv für Untersuchungen und Prozedere: „Es wurde ein EKG abgeleitet.“
- Präpositionen und Genitiv der Fachsprache: „Zustand nach Cholezystektomie“, „Verdacht auf eine Pneumonie des rechten Unterlappens“.
Mein erster Arztbrief auf Deutsch war so lang, dass die Oberärztin fragte, ob ich nach Seiten bezahlt werde. Lang war er, weil ich jede Konjunktiv-I-Form umschifft habe, statt sie einfach zu benutzen.
Unser Grammatik-Quiz trainiert genau diese Strukturen, an medizinischen Sätzen statt an Schulbeispielen. Sechs Aufgaben, wie sie im Arztbrief tatsächlich vorkommen:
Teil 3: Die Fallvorstellung im Arzt-Arzt-Gespräch
Rund 20 Minuten. Sie stellen den Fall einer ärztlichen Kollegin vor, in reiner Fachsprache, und beantworten Rückfragen zu Differenzialdiagnosen, Diagnostik und Therapie.
- Fallvorstellung
Die mündliche Vorstellung eines Falls gegenüber einer ärztlichen Kollegin oder einem Kollegen, ausschließlich in Fachsprache. In der FSP ist sie Teil 3 und schließt Rückfragen zu Differenzialdiagnosen und Prozedere ein.
Der Registerwechsel ist die eigentliche Prüfung
Vor zehn Minuten haben Sie „Herzinfarkt“ gesagt, weil eine Patientin vor Ihnen saß. Jetzt sagen Sie „Myokardinfarkt“, weil eine Kollegin vor Ihnen sitzt. Wer in Teil 3 in die Laiensprache zurückfällt, verliert genau dort Punkte, wo sie am leichtesten zu holen gewesen wären.
Üben Sie deshalb den Wechsel bewusst: Erzählen Sie denselben Fall einmal „für die Patientin“, einmal „für die Kollegin“. Nacheinander, laut, mit Stoppuhr. Drei Minuten pro Durchlauf.
Klinisch sicher sein, nicht nur sprachlich
Bei den Rückfragen kommt etwas dazu, das keine reine Sprachübung abdeckt: Sie brauchen die Differenzialdiagnosen parat. Nicht auf Facharztniveau, aber sicher genug, um in Fachsprache darüber zu sprechen, während jemand nachfragt.
Dafür trainieren Sie an klinischen Fällen. Unsere Fälle haben zwei Modi. Im Übungsmodus arbeiten Sie einen Fall Schritt für Schritt durch, mit Erklärungen und ohne Zeitdruck. Im Prüfungsmodus laufen dieselben Aufgaben unter realistischen Bedingungen. Der Übungsmodus ist der, mit dem Sie anfangen sollten. Probieren Sie einen Fall daraus direkt hier aus:
Wie Sie systematisch mit klinischen Fallbeispielen üben, lesen Sie im entsprechenden Beitrag. Die Struktur einer sauberen Vorstellung steht im Leitfaden zur Fallvorstellung in der FSP.
Die Generalprobe: alle drei Teile am Stück
Und dann, erst dann, setzen Sie zusammen.
Die Wahrheit, die kaum jemand ausspricht: Sie können alle drei Teile einzeln beherrschen und trotzdem durchfallen. Weil in der echten Prüfung Teil 2 auf Ihren Notizen aus Teil 1 aufbaut und Teil 3 auf Ihrem Arztbrief aus Teil 2. Wenn Ihre Notizen lückenhaft sind, merken Sie das erst 40 Minuten später, wenn es zu spät ist.
Genau das prüft eine Prüfungssimulation: nicht Ihr Wissen, sondern ob die Kette hält. Unser FSP-Simulator führt Sie durch alle drei Teile hintereinander, mit einer Rückmeldung nach jedem Abschnitt, was inhaltlich fehlte, was sprachlich auffiel und was Sie beim nächsten Durchlauf anders machen sollten. Mehr dazu auf der Seite zur FSP-Simulation.
Ein realistisches 8-Wochen-Raster
Kein Plan überlebt den ersten Nachtdienst. Aber ein Raster hilft, damit kein Teil untergeht:
| Wochen | Schwerpunkt | Tägliche Routine |
|---|---|---|
| 1 bis 2 | Fundament: Vokabular in zwei Registern | 20 Min. Vokabeltrainer, 10 Min. Hörübung |
| 3 bis 4 | Teil 1: Anamnese und Hörverstehen | 1 Anamnese laut üben, 1 Hörübung, Vokabular halten |
| 5 bis 6 | Teil 2: Arztbrief und Grammatik | 1 Arztbrief mit Uhr, Grammatik-Quiz, Vokabular halten |
| 7 | Teil 3: Fallvorstellung und Fälle | 2 Fälle im Übungsmodus, 1 Fallvorstellung laut |
| 8 | Generalproben | 2 bis 3 komplette Simulationen, gezielt nachbessern |
Wenn Ihnen die tägliche Zeit fehlt: Halten Sie die Routine, nicht die Dauer. 45 Minuten an jedem Werktag schlagen vier Stunden am Sonntag mit schlechtem Gewissen. Einen ausführlicheren Zeitplan finden Sie im Lernplan für die FSP-Vorbereitung.
Und noch etwas Wichtiges: Melden Sie sich früh an. In vielen Kammern sind die Termine Monate im Voraus vergeben. Die Anmeldung, die Gebühren und die genauen Bedingungen legt Ihre zuständige Kammer fest. Prüfen Sie das für Ihren Fall, zum Beispiel bei der Ärztekammer Nordrhein oder bei Ihrer eigenen Landesärztekammer. Bei mir war es der feste Termin, der die Vorbereitung überhaupt erst ernst gemacht hat.
Ihr erster Schritt für heute
Nehmen Sie sich heute 15 Minuten und machen Sie eine Hörübung. Nur eine. Danach schreiben Sie in drei Sätzen auf, was die Patientin hatte, so, wie Sie es einer Kollegin sagen würden.
Wenn das leichtfällt: gut, dann steigen Sie bei Teil 2 ein. Wenn Sie beim Hören schon gestockt haben: noch besser. Dann wissen Sie jetzt, an welchem der drei Teile Sie zuerst arbeiten. Und das ist mehr, als ich nach drei Monaten Vokabellisten wusste.
Sprechen. Üben. Bestehen.
Häufige Fragen
Wie bereite ich mich auf die drei Teile der FSP vor?+
Trainieren Sie jeden Teil getrennt, mit seiner eigenen Übung. Für Teil 1 üben Sie Hörverstehen und Anamnesefragen, für Teil 2 die Arztbriefstruktur und die Grammatik der Schriftsprache, für Teil 3 die Fallvorstellung in reiner Fachsprache. Erst am Ende setzen Sie alle drei in einer Simulation am Stück zusammen.
Welcher Teil der Fachsprachprüfung ist am schwersten?+
Das hängt von Ihnen ab, aber die meisten unterschätzen Teil 1. Nicht das Sprechen ist dort das Problem, sondern das Verstehen: Wenn Sie die Patientin akustisch nicht mitbekommen, fehlen Ihnen die Informationen für den Arztbrief in Teil 2 und für die Fallvorstellung in Teil 3. Ein Fehler am Anfang zieht sich durch die ganze Prüfung.
Wie viel Fachvokabular brauche ich für die FSP?+
Es gibt keine offizielle Wortliste. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern das Prinzip: Sie brauchen jeden Begriff in zwei Registern, fachsprachlich für die Kollegin und umgangssprachlich für den Patienten. Wer 300 Begriffe in beiden Registern beherrscht, ist besser aufgestellt als jemand mit 1.000 rein lateinischen Vokabeln.
Wie lange sollte ich für die FSP-Vorbereitung einplanen?+
Bei einem soliden B2- bis C1-Niveau sind acht bis zwölf Wochen mit täglich etwa zwei Stunden ein realistischer Rahmen. Fehlt das allgemeine Sprachniveau noch, planen Sie eher vier bis sechs Monate. Wichtiger als die Gesamtdauer ist, wie viel dieser Zeit Sie sprechend und schreibend verbringen statt lesend.
Wie übe ich das Arzt-Patienten-Gespräch ohne Übungspartner?+
Über Hörübungen und Simulationen. Hören Sie Patientenschilderungen mit Dialekt, Umgangssprache und Nebengeräuschen und beantworten Sie danach Fragen zum Inhalt. Nehmen Sie Ihre eigene Anamnese mit dem Handy auf und hören Sie sie ab. Sie hören dabei Fehler, die Sie beim Sprechen selbst nie bemerken.
Welche Grammatik wird im Arztbrief geprüft?+
Vor allem drei Bereiche: der Konjunktiv I in der indirekten Rede der Anamnese, das Passiv für Untersuchungen und Prozedere, und die Präpositionen und Genitivkonstruktionen der medizinischen Schriftsprache. Genau diese Strukturen kommen im Alltagsdeutsch kaum vor, deshalb fallen sie im Arztbrief besonders auf.
Bringt eine FSP-Simulation wirklich etwas?+
Ja, aber erst am richtigen Punkt. Eine Simulation ersetzt kein Grundlagentraining. Sobald Sie die drei Teile einzeln beherrschen, zeigt ein Durchlauf am Stück, ob Ihre Notizen aus Teil 1 für Teil 2 reichen und ob Sie nach 40 Minuten noch konzentriert vorstellen können. Das merken Sie nur unter echten Bedingungen.
Kann ich mich allein auf die FSP vorbereiten?+
Zum großen Teil ja. Vokabular, Arztbriefstruktur, Grammatik und klinische Fälle lassen sich sehr gut allein erarbeiten. Was allein fehlt, ist die Rückmeldung: Ihre eigenen Fehler klingen für Sie richtig, deshalb hören Sie sie nicht. Sorgen Sie für mindestens eine Quelle, die Ihnen sagt, was Sie falsch machen.
Glossar
- Fachsprachprüfung (FSP)
- Prüfung der medizinischen Fachsprache auf C1-Niveau, die internationale Ärztinnen und Ärzte für die Approbation in Deutschland bei der zuständigen Landesärztekammer ablegen. Sie besteht aus drei Teilen von je rund 20 Minuten und prüft Kommunikation, nicht medizinisches Wissen.
- Anamnese
- Die strukturierte Erhebung der Krankengeschichte im Gespräch mit der Patientin oder dem Patienten: aktuelle Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien, Familien- und Sozialanamnese. In der FSP ist sie Teil 1.
- Arztbrief
- Die schriftliche ärztliche Dokumentation eines Falls: Anamnese, Befunde, Verdachtsdiagnose, Differenzialdiagnosen und weiteres Prozedere. In der FSP schreiben Sie ihn in Teil 2 aus Ihren eigenen Notizen, unter Zeitdruck.
- Fallvorstellung
- Die mündliche Vorstellung eines Falls gegenüber einer ärztlichen Kollegin oder einem Kollegen, ausschließlich in Fachsprache. In der FSP ist sie Teil 3 und schließt Rückfragen zu Differenzialdiagnosen und Prozedere ein.
- Register
- Die Sprachebene, auf der Sie sprechen. In der FSP wechseln Sie dreimal: Umgangssprache mit der Patientin, Schriftsprache im Arztbrief, Fachsprache mit der Kollegin. Denselben Sachverhalt, dreimal anders formuliert.



